Festausschuss ADELSRIED EINTAUSEND

Vorne von links: Thomas Ohnheiser, Erna Stegherr-Haußmann, Sebastian Bernhard, Joachim Wiech

Hinten von links: Anton Rittel, Gerhard Furnier, Ludwig Lenzgeiger

 

EIN FEST.
Vom 08.08.2019 – 18.08.2019.

EINE ZEITREISE.
Durch die Entwicklungsgeschichte unseres Ortes.
Unsere Besucher erleben die Veränderungen im Arbeitsleben, dem sozialen Miteinander bis zu den technischen und digitalen Umbrüchen der Gegenwart.

VIELE MOMENTE.
Geniessen Sie das Konzert der Böhmerwälder Musikanten. Bestaunen Sie das Lagerleben einer Mittelaltergruppe. Machen Sie mit beim Sautrogrennen und lassen Sie sich von der Badstube überraschen. Wie mühsam, schwer und anstrengend war die Arbeit der Landwirte damals im Vergleich zur automatisierten Feldarbeit von Heute.

Mit dieser Internetseite möchten wir Sie informieren und Ihr Interesse und Ihre Begeisterung wecken. Kommen Sie zu unserem rauschenden Fest und erleben Sie eine Reise durch die Zeit.

Bereits seit Herbst 2017 wird das Fest vom Festausschuss vorbereitet und alle örtlichen Vereine sind mit dabei. Auh Gruppen aus den Nachbarorten sind vertreten. Derzeit befinden wir uns bei der Planung des Rahmenprogrammes und der Bewirtungsstellen.

Hintergründe zum Fest

Einen Zeitsprung zurück in die Vergangenheit plant vom 8. bis 18. August 2019 das Festkomitee mit Erna Stegherr-Haußmann, Stefan Kramer, Thomas Ohnheiser, Anton Rittel, Ludwig Lenzgeiger, Sebastian Bernhard, Gerhard Furnier und Joachim Wiech. Die Entwicklungsgeschichte des Ortes soll als Zeitreise von allen Adelsrieder Vereinen unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Adelsried mit Unterstützung der Hofstellenbesitzer und den Grundeigentümern, die entlang der Festmeile liegen, aufbereitet werden.

Friedrich Geiger, der sich gemeinsam mit seiner Frau in Archiven und Bibliotheken auf Spurensuche gemacht hatte, konnte viele spannende Momente aus der Ortsgeschichte zutage fördern.

In Kürze: Die Anfänge des Dorfes gehen zurück auf die zweite große Rodungsperiode im 11. Jahrhundert. Der Ortsname „Adelsharteriet“ kommt erstmals in einer Urkunde aus dem 1309 vor und wird auch noch 1463 genannt. In Urkunden tauchen aber auch immer wieder unterschiedliche Schreibweisen auf. Adelzried, Adletsried, Adlatsried und auch Unter-Adlatsried (Adelsried) zur Unterscheidung von Ober-Adlatsried, dem heutigen Aretsried. „Das Mittelalter war aus unserer heutigen Sicht eine dunkle und menschenfeindliche Zeit“, weiß Geiger zu berichten. Als Behausungen standen meist nur stroh- oder schilfgedeckte Häuser zur Verfügung. Hauptnahrungsmittel waren Milch und Speisen aus Getreide. Die Kleidung auf dem Land bestand damals aus Leinen und Wolle. Diese konnten selbst aus Flachsanbau und Schafzucht produziert werden.“ Adelsried blieb weitgehend von Kriegen verschont. Und doch zogen immer wieder fremde Soldatenheere zu den großen Kriegsschauplätzen an Donau, Lech und deren Umgebung. In dieser Zeit litten die Menschen große Not und Ängste, denn die Soldaten raubten die Häuser aus, vertrieben oder ermordeten die Bewohner. „Das Mittelalter war aus heutiger Sicht alles andere als schön, angenehm oder gar friedlich”, resümiert Dorfhistoriker Geiger.

Viele Momente von damals bis heute – vom Konzert der Böhmerwälder Musikanten bis hin zum mittelalterlichen Lagerleben, bis zum Stadtbauspiel für Kinder, Sautrogrennen, Mittelalterspiel und digitales Dorferlebnis – sollen in dieser 1000-jährigen Zeitreise gezeigt werden. Sogar eine eigene Nähstube im Untergeschoss des Rathauses gibt es. So können sich alle Besucher zeitgenössisch einkleiden.

Kommen Sie, erleben Sie, genießen Sie eine Reise durch die Geschichte unserer Heimat.